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Auf einen Blick

Hypertonie, also Bluthochdruck, ist bei Seniorenhunden eine ernstzunehmende Erkrankung, die oft als Begleiterscheinung anderer Leiden auftritt und wichtige Organe wie Herz, Nieren und Augen schädigen kann. Eine herzgesunde Ernährung mit angepasstem Salzgehalt und speziellen Nährstoffen wie Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin, Taurin und Antioxidantien kann die Herzfunktion optimal unterstützen. Sprechen Sie eine Futterumstellung oder die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln immer individuell mit Ihrem Tierarzt ab, um die bestmögliche Versorgung für Ihren Vierbeiner sicherzustellen.

Mit zunehmendem Alter treten bei unseren geliebten Vierbeinern oft gesundheitliche Herausforderungen auf. Eine davon ist die Hypertonie, auch bekannt als Bluthochdruck. Genauso wie beim Menschen kann ein erhöhter Blutdruck auch das Herz und andere Organe Ihres Seniorenhundes erheblich belasten. Doch keine Sorge: Eine speziell angepasste Ernährung kann maßgeblich dazu beitragen, die Herzgesundheit Ihres älteren Hundes zu unterstützen und ihm ein möglichst langes und vitales Leben zu ermöglichen. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, welche Rolle die Ernährung bei Hypertonie spielt und welche Nährstoffe im Napf Ihres Vierbeiners nicht fehlen sollten.

Was ist Hypertonie und warum ist sie bei älteren Hunden wichtig?

Hypertonie beschreibt einen Zustand, bei dem der Blutdruck in den Gefäßen Ihres Hundes dauerhaft erhöht ist. Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Herz das Blut durch den Körper pumpt. Normalerweise liegen die Blutdruckwerte bei Hunden zwischen 130/70 mmHg und 140/80 mmHg, wobei rassespezifische Unterschiede und das Alter eine Rolle spielen können.

Bei Seniorenhunden ist Hypertonie besonders relevant, da sie oft als sekundäre Erkrankung, also als Folge einer anderen Grunderkrankung, auftritt. Häufige Auslöser können Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus, Schilddrüsenüberfunktion oder das Cushing-Syndrom sein. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck kann erhebliche Schäden an sogenannten Zielorganen verursachen, darunter Herz, Nieren, Augen und Gehirn. Dies kann zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion, Sehstörungen bis hin zur Erblindung oder neurologischen Problemen führen.

Stellen Sie sich vor, Ihre 12-jährige Labrador-Hündin Luna, die früher stundenlang Ball gespielt hat, wirkt in letzter Zeit müder, atmet schneller und hat vielleicht sogar gelegentlich Nasenbluten. Solche Anzeichen können, müssen aber nicht zwingend auf Hypertonie hindeuten, sollten jedoch immer tierärztlich abgeklärt werden, um die Ursache frühzeitig festzustellen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend, um Organschäden zu vermeiden und die Lebensqualität Ihres Hundes zu erhalten.

Wie ältere Hunde von einer herzgesunden Ernährung profitieren können

Eine gezielte Ernährung kann die Herzgesundheit Ihres älteren Hundes bei Hypertonie auf vielfältige Weise unterstützen. Sie kann dazu beitragen, das Herz zu entlasten, die Gefäßfunktionen zu verbessern und den allgemeinen Zustand Ihres Vierbeiners zu stabilisieren. Es geht dabei nicht nur um die Reduzierung von Risikofaktoren, sondern auch um die Stärkung der körpereigenen Schutzmechanismen.

Die richtige Futterzusammensetzung kann beispielsweise helfen, den Blutdruck in einem gesunden Bereich zu halten. Eine angepasste Nährstoffzufuhr unterstützt den Herzmuskel in seiner Funktion, optimiert den Energiestoffwechsel und schützt die Herz- und Gefäßzellen vor schädlichen Einflüssen. Dies kann die Belastbarkeit Ihres Hundes verbessern und ihm helfen, seinen Alltag aktiver und mit mehr Wohlbefinden zu gestalten.

Wichtige Nährstoffe für ein starkes Hundeherz

Bestimmte Nährstoffe spielen eine Schlüsselrolle für die Herzgesundheit und können bei Hypertonie besonders wertvoll sein. Achten Sie bei der Auswahl des Futters oder von Nahrungsergänzungsmitteln auf eine ausreichende Versorgung mit diesen Komponenten:

Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA)

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Sie können dazu beitragen, den Blutdruck zu regulieren und die Elastizität der Gefäßwände zu unterstützen. Für Ihren Seniorenhund bedeutet dies eine Entlastung des Herzens und eine Förderung der allgemeinen Durchblutung.

Natürliche Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind fettreiche Kaltwasserfische wie Lachs, Makrele oder Hering. Auch Algenöl ist eine hervorragende pflanzliche Quelle für EPA und DHA.

L-Carnitin

L-Carnitin ist eine Aminosäure, die eine zentrale Rolle im Fettstoffwechsel des Herzmuskels spielt. Sie ist wichtig für die Energieproduktion in den Herzmuskelzellen. Bei Hunden mit bestimmten Herzerkrankungen wurde ein Mangel an L-Carnitin festgestellt. Eine ausreichende Versorgung kann die Herzfunktion stabilisieren und die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels unterstützen.

Gute natürliche Quellen für L-Carnitin sind rotes Fleisch wie Rind oder Lamm. Auch in Geflügel und Fisch ist L-Carnitin enthalten, wenn auch in geringeren Mengen.

Taurin

Taurin ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die ebenfalls für die Herzmuskelfunktion und die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit von Bedeutung ist. Es kann dazu beitragen, die Herzmuskelzellen zu stärken und die Durchblutung zu verbessern. Obwohl Hunde Taurin in der Regel selbst synthetisieren können, kann bei bestimmten Rassen oder bei Herzerkrankungen ein erhöhter Bedarf bestehen.

Taurin findet sich reichlich in tierischen Produkten, insbesondere in Muskelfleisch (z.B. Herz, Zunge), aber auch in Fisch.

Antioxidantien (Vitamin E, Selen, Coenzym Q10)

Antioxidantien sind wichtig, um die Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen, die bei Stoffwechselprozessen entstehen können. Oxidativer Stress kann die Herz- und Gefäßzellen belasten. Vitamin E und Selen sind starke Antioxidantien, die dazu beitragen können, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken, indem sie oxidativen Stress reduzieren und die Blutgefäßwände schützen.

Coenzym Q10 (CoQ10) ist ebenfalls ein kraftvolles Antioxidans, das in vielen Körperzellen vorkommt und eine Rolle bei der Energieerzeugung spielt, insbesondere in den Herzmuskelzellen. Die körpereigene Produktion von CoQ10 kann mit dem Alter abnehmen, weshalb eine Supplementierung bei älteren Hunden sinnvoll sein kann.

Reich an Antioxidantien sind viele Obst- und Gemüsesorten wie Blaubeeren, Himbeeren, Äpfel, Birnen, Brokkoli und Spinat. Vitamin E ist in Pflanzenölen wie Rapsöl und Maiskeimöl enthalten. Selen findet sich in Fleisch, Fisch und Vollkornprodukten.

Magnesium und Kalium

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff, der die normale Muskelfunktion, einschließlich des Herzmuskels, unterstützt und zu einem regelmäßigen Herzrhythmus beitragen kann. Kalium spielt ebenfalls eine Rolle für die Herzfunktion und den Elektrolythaushalt.

Magnesiumreiche Lebensmittel sind grünes Blattgemüse, Nüsse (in Maßen und hundegerecht zubereitet), Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Kalium ist in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Bananen, Kartoffeln und Spinat enthalten.

Salzreduktion: So gelingt die Umstellung im Futter

Eine reduzierte Salzzufuhr ist ein wichtiger Baustein in der herzgesunden Ernährung bei Hypertonie. Ein Überschuss an Natrium kann den Blutdruck weiter erhöhen und das Herz zusätzlich belasten. Die Umstellung auf eine salzarme Ernährung sollte jedoch immer schrittweise und in Absprache mit Ihrem Tierarzt erfolgen, um Mangelerscheinungen oder eine Ablehnung des Futters zu vermeiden.

Hier sind einige praktische Tipps für die Salzreduktion:

  • Fertigfutter prüfen: Viele kommerzielle Hundefutter, insbesondere Snacks und Leckerlis, können einen hohen Salzgehalt aufweisen. Achten Sie auf die Deklaration und wählen Sie Produkte mit niedrigem Natriumgehalt. Spezielle Diätfuttermittel für Hunde mit Herzerkrankungen sind oft natriumreduziert und auf die Bedürfnisse abgestimmt.
  • Selbstgekochtes Futter anpassen: Wenn Sie für Ihren Hund selbst kochen, verzichten Sie auf das Salzen der Speisen. Würzen Sie stattdessen mit hundefreundlichen Kräutern, die das Herz unterstützen können, wie zum Beispiel Weißdorn, oder mit anderen unbedenklichen Gewürzen.
  • Leckerlis bewusst wählen: Vermeiden Sie salzige Snacks wie Käsewürfel oder Wurst. Greifen Sie stattdessen zu natriumarmen Alternativen wie ungesalzenem Reiswaffeln, gedünstetem Gemüse oder speziellen herzfreundlichen Leckerlis aus dem Fachhandel.
  • Schrittweise Umstellung: Führen Sie neue, salzärmere Futtersorten oder selbstgekochte Mahlzeiten langsam ein, indem Sie sie zunächst mit dem gewohnten Futter mischen und den Anteil schrittweise erhöhen. So gewöhnt sich Ihr Hund an den neuen Geschmack.

Zutaten, die das Herz Ihres älteren Hundes unterstützen

Neben den bereits genannten Nährstoffen gibt es spezifische Lebensmittel und Kräuter, die in den Napf Ihres Seniorenhundes gehören können, um seine Herzgesundheit zu fördern:

  • Mageres Protein: Hochwertige Proteine sind wichtig für den Erhalt der Muskulatur, auch des Herzmuskels. Wählen Sie magere Fleischsorten wie Huhn, Pute oder mageres Rindfleisch.
  • Vollkornprodukte: Haferflocken, Reis oder Hirse liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern und zur allgemeinen Vitalität beitragen können.
  • Frisches Gemüse und Obst: Bieten Sie Ihrem Hund eine Vielfalt an hundesicheren Obst- und Gemüsesorten. Blaubeeren, Himbeeren, Äpfel (ohne Kerne), Birnen, Brokkoli, Karotten und Spinat sind reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien.
  • Herzstärkende Kräuter: Weißdorn ist ein bekanntes Kraut, das traditionell zur Unterstützung der Herzfunktion eingesetzt wird. Es kann die Herzleistung steigern und die Toleranz des Herzmuskels gegenüber Sauerstoffmangel erhöhen. Auch Petersilie und Basilikum haben antioxidative Eigenschaften und können in geringen Mengen ins Futter gemischt werden.

Fütterungsempfehlungen und worauf Sie achten sollten

Die Fütterung eines Seniorenhundes mit Hypertonie erfordert besondere Aufmerksamkeit. Hier sind allgemeine Empfehlungen und wichtige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Regelmäßige tierärztliche Kontrollen: Lassen Sie den Blutdruck und den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Hundes regelmäßig beim Tierarzt überprüfen. Dies ist die Grundlage für jede Ernährungsanpassung und Medikation.
  • Individueller Ernährungsplan: Jeder Hund ist einzigartig. Der ideale Ernährungsplan hängt von Rasse, Größe, Gewicht, Aktivitätslevel und dem individuellen Gesundheitszustand ab. Ihr Tierarzt oder ein auf Tierernährung spezialisierter Fachmann kann Ihnen helfen, einen maßgeschneiderten Plan zu erstellen.
  • Gewichtsmanagement: Übergewicht stellt eine zusätzliche Belastung für das Herz dar und kann Hypertonie verschlimmern. Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht Ihres Hundes und passen Sie die Futtermenge entsprechend an.
  • Hydration: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund immer Zugang zu frischem Wasser hat. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für die Nierenfunktion und den gesamten Kreislauf.
  • Futterqualität: Wählen Sie hochwertiges Futter mit leicht verdaulichen Proteinen und einem angepassten Fettgehalt. Vermeiden Sie künstliche Zusatzstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe.
  • Mahlzeiten aufteilen: Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt können für den Verdauungstrakt älterer Hunde schonender sein und das Herz entlasten.

Wirkprinzipien und worauf bei der Auswahl achten

Wenn Sie sich für ein spezielles Futter oder Nahrungsergänzungsmittel zur Herzunterstützung entscheiden, achten Sie auf folgende Wirkprinzipien und Qualitätsmerkmale:

  • Blutdruckregulation: Inhaltsstoffe, die zur Unterstützung eines gesunden Blutdrucks beitragen können, sind entscheidend. Dazu gehören eine kontrollierte Natriumzufuhr sowie Substanzen, die die Gefäßelastizität fördern.
  • Herzmuskelstärkung: Nährstoffe wie L-Carnitin und Taurin unterstützen die Energieversorgung und Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels.
  • Antioxidativer Schutz: Vitamine wie E und C, Selen und Coenzym Q10 schützen die Zellen vor oxidativem Stress.
  • Entzündungshemmung: Omega-3-Fettsäuren können entzündliche Prozesse im Körper reduzieren, was sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken kann.
  • Hohe Bioverfügbarkeit: Achten Sie darauf, dass die Nährstoffe in einer Form vorliegen, die der Körper Ihres Hundes gut aufnehmen und verwerten kann.
  • Transparente Deklaration: Ein gutes Produkt listet alle Inhaltsstoffe und deren Mengen klar und deutlich auf.

Beste natürliche Quellen (Lebensmittel, Beispiele)

Um die genannten Nährstoffe auf natürliche Weise in den Napf Ihres Seniorenhundes zu bringen, können Sie folgende Lebensmittel in Maßen und nach tierärztlicher Absprache in den Futterplan integrieren:

Nährstoff Natürliche Quellen (Beispiele) Nutzen für das Herz
Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA) Lachs, Makrele, Hering, Algenöl, Leinsamenöl Kann zur Blutdruckregulierung beitragen, entzündungshemmend, unterstützt Gefäßelastizität.
L-Carnitin Rindfleisch, Lammfleisch, Geflügel, Fisch Wichtig für die Energieproduktion im Herzmuskel, unterstützt die Herzfunktion.
Taurin Muskelfleisch (Herz, Zunge), Fisch Stärkt die Herzmuskelzellen, kann Durchblutung verbessern.
Vitamin E Rapsöl, Maiskeimöl, Spinat, Brokkoli Antioxidativer Zellschutz, kann Entzündungen reduzieren.
Selen Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte Antioxidativer Schutz, wichtig für die Zellgesundheit.
Coenzym Q10 Fleisch (besonders Innereien), Fisch, Vollkornprodukte Antioxidans, unterstützt Energieproduktion in Herzmuskelzellen.
Magnesium Grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte Unterstützt Herzmuskelfunktion und regelmäßigen Herzrhythmus.
Kalium Bananen, Kartoffeln, Spinat, Brokkoli Wichtig für Herzfunktion und Elektrolythaushalt.
Weißdorn Als Extrakt oder getrocknete Beeren/Blüten (nach tierärztlicher Absprache) Kann Herzleistung steigern und Toleranz gegenüber Sauerstoffmangel erhöhen.

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Nahrungsergänzungsmittel können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn die Ernährung allein nicht ausreicht, um den Bedarf an herzunterstützenden Nährstoffen zu decken, oder wenn ein erhöhter Bedarf aufgrund der Hypertonie oder anderer Begleiterscheinungen besteht. Dies ist häufig bei älteren Hunden der Fall, deren Körper Nährstoffe möglicherweise nicht mehr so effizient aufnimmt oder deren körpereigene Produktion bestimmter Stoffe abnimmt.

Insbesondere bei diagnostizierter Hypertonie oder anderen Herzerkrankungen kann die gezielte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin, Taurin, Coenzym Q10 und Antioxidantien über Ergänzungsfuttermittel erwogen werden. Bevor Sie Ihrem Hund jedoch Nahrungsergänzungsmittel geben, ist es unerlässlich, dies mit Ihrem Tierarzt zu besprechen. Er kann den genauen Bedarf ermitteln und eine fundierte Empfehlung aussprechen.

Worauf bei der Auswahl achten (Qualität, Verträglichkeit)

Die Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln oder speziellem Diätfutter sollte sorgfältig erfolgen:

  • Tierärztliche Empfehlung: Vertrauen Sie auf Produkte, die von Tierärzten empfohlen werden oder speziell für Hunde mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt wurden.
  • Qualität und Reinheit: Achten Sie auf hochwertige Inhaltsstoffe und eine gute Verarbeitungsqualität. Produkte sollten frei von unnötigen Füllstoffen, künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen sein.
  • Bioverfügbarkeit: Die Nährstoffe sollten in einer Form vorliegen, die der Organismus Ihres Hundes optimal aufnehmen und verwerten kann.
  • Verträglichkeit: Beginnen Sie immer mit kleinen Mengen und beobachten Sie, wie Ihr Hund auf das neue Futter oder Ergänzungsmittel reagiert. Bei Anzeichen von Unverträglichkeit, wie Verdauungsproblemen, setzen Sie das Produkt ab und konsultieren Sie Ihren Tierarzt.
  • Dosierung und Anwendung: Die Dosierung und Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln müssen immer individuell mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Überschreiten Sie niemals die empfohlene Menge, da dies zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann.
🎯
Die 5 wichtigsten Punkte
  • Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind bei Seniorenhunden mit Hypertonie unerlässlich, um den Blutdruck zu überwachen und die Behandlung anzupassen.
  • Eine salzreduzierte Ernährung ist ein Kernstück der herzgesunden Fütterung und sollte schrittweise und in Absprache mit dem Tierarzt umgesetzt werden.
  • Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA) können zur Blutdruckregulierung beitragen und entzündungshemmend wirken.
  • L-Carnitin und Taurin sind entscheidend für die Energieversorgung und Funktion des Herzmuskels.
  • Antioxidantien wie Vitamin E, Selen und Coenzym Q10 schützen die Herz- und Gefäßzellen vor oxidativem Stress.
⚠️
Wann zum Tierarzt?

Suchen Sie umgehend Ihren Tierarzt auf, wenn Sie bei Ihrem Seniorenhund folgende Beobachtungen machen: deutliche Veränderung im Fress- oder Trinkverhalten (z.B. starker Durst), plötzliche Schwäche oder Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten beim Atmen oder Husten, wiederholtes Nasenbluten, oder wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Hund schlechter sieht. Lassen Sie die Ursache tierärztlich abklären, um eine frühestmögliche Behandlung sicherzustellen.

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Häufige Fragen

Was ist der normale Blutdruck bei einem Seniorenhund?

Der normale Blutdruck bei Hunden liegt in der Regel zwischen 130/70 mmHg und 140/80 mmHg (systolischer/diastolischer Wert). Bei älteren Hunden können die Werte altersbedingt leicht höher sein, aber ein dauerhaft erhöhter Blutdruck über diesen Werten sollte tierärztlich abgeklärt werden.

Welche Symptome können auf Bluthochdruck bei älteren Hunden hindeuten?

Symptome können vielfältig sein und sind oft unspezifisch. Dazu gehören starker Durst, Nasenbluten, Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit, Veränderungen im Verhalten, Sehstörungen oder plötzliche Blindheit, sowie in schweren Fällen Krampfanfälle. Bei solchen Beobachtungen sollten Sie immer einen Tierarzt konsultieren.

Kann eine Futterumstellung allein Hypertonie heilen?

Eine Futterumstellung allein kann Hypertonie in der Regel nicht heilen, aber sie ist ein sehr wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen Therapiekonzepts. In Kombination mit einer tierärztlichen Behandlung und gegebenenfalls Medikamenten kann eine angepasste Ernährung maßgeblich dazu beitragen, den Blutdruck zu kontrollieren und die Herzgesundheit zu unterstützen.

Sind spezielle Diätfuttermittel für herzkranke Hunde notwendig?

In vielen Fällen sind spezielle Diätfuttermittel, die auf die Bedürfnisse von Hunden mit Herzerkrankungen abgestimmt sind (z.B. natriumreduziert und mit herzunterstützenden Nährstoffen angereichert), sehr sinnvoll. Sie bieten eine ausgewogene Nährstoffversorgung, die den Herz-Kreislauf entlastet. Ob dies für Ihren Hund notwendig ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt.

Welche Rolle spielt Übergewicht bei Hypertonie?

Übergewicht ist ein signifikanter Risikofaktor für Hypertonie und kann die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems erheblich erhöhen. Ein gesundes Gewichtsmanagement ist daher ein entscheidender Faktor in der Prävention und Behandlung von Bluthochdruck bei Hunden.

Kann ich meinem Hund einfach Omega-3-Kapseln für Menschen geben?

Es wird dringend davon abgeraten, Ihrem Hund Produkte für Menschen ohne tierärztliche Absprache zu geben. Die Dosierungen und Inhaltsstoffe können für Hunde ungeeignet sein und zu gesundheitlichen Problemen führen. Es gibt spezielle Omega-3-Ergänzungsmittel für Hunde, deren Zusammensetzung und Reinheit auf die Bedürfnisse von Hunden abgestimmt sind. Die Dosierung und Anwendung sollten stets mit Ihrem Tierarzt besprochen werden.

Die Herzgesundheit Ihres Seniorenhundes liegt Ihnen am Herzen, und eine angepasste Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle, insbesondere bei Hypertonie. Durch eine bewusste Auswahl von Futter und gegebenenfalls sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln können Sie einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden Ihres Vierbeiners leisten. Denken Sie jedoch immer daran, dass die Ernährung ein unterstützender Faktor ist und eine umfassende tierärztliche Betreuung und regelmäßige Kontrollen unerlässlich sind. Sprechen Sie alle Änderungen im Futterplan und die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln stets individuell mit Ihrem Tierarzt ab, um die bestmögliche Versorgung für Ihren treuen Begleiter zu gewährleisten und ihm ein langes, glückliches und herzgesundes Leben zu ermöglichen.